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Posts mit dem Label "Bücher" werden angezeigt.

Bis zur letzten Seite

 Dass ich oft genug oder gar immer häufiger Bücher sozusagen nur aus Pflichtgefühl bis zur letzten Seite lese, ist, was die Attraktivität von Büchern angeht, ein schlechtes Zeichen.

Warum ich kein Buch lese

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Wenn jemand auf das Label "Bücher" klicken sollte, dann würde er sehen, dass sich in der Rubrik schon länger nichts mehr findet. Das liegt nicht etwa an meiner Schlamperei. Nein, ich führe gewissenhaft Buch über alles, was ich gelesen habe. Nur habe ich eben nichts gelesen, zuletzt Donald-Duck-Taschenbücher, die aus dem kommunalen Bücherschrank stammten. (((Ach, ich sehe gerade, die Labels, die ich immer erstelle, werden gar nicht angezeigt. Macht nichts.))) Jetzt war ich wieder am kommunalen Bücherschrank und habe mir etwas mitgenommen. Das ist schon über eine Woche her, ich bin aber immer noch nicht über das erste Kapitel hinausgekommen. Renovieren, Filme sehen, Zeitschriften lesen, Blogs lesen - wo bleibt da noch Zeit zum Lesen? So geht es nicht weiter, habe ich mir gedacht, und mir vorgenommen, jeden Abend nach Feierabend mich ins Gartenhaus zurückzuziehen, um ein Kapitel zu lesen. Aber, wenn ich dann da auf dem Sofa liege, eine Tasse echt Schweizer Kräutert...

Tschüs Literatur!

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Da gehen sie hin, 24 Jahrgänge Literaturzeitschrift, zu versteigern bei Ebay. 

Hans, diesmal nicht besonders im Glück

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(1)  Zwischen 1980 und 1991 sind insgesamt 82 Hefte des Kulturmagazins "TransAtlantik" erschienen, eine gute Zeitschrift, sehr fein gestaltet,  die Konzeption stammte von Hans-Magnus Enzensberger und es ist eine Schande, dass es so etwas heute nicht mehr gibt. Ich habe alle erschienenen Heft gekauft, obwohl die mit 8 DM für damalige Verhältnisse sehr teuer waren. Habe also insgesamt 576 DM investiert. (2) Dann lagen die Hefte rum. Gut erhalten, aber es gab noch kein Ebay, was sollte ich damit machen? Deshalb war ich froh, als mir ein Bekannter angeboten hat, mir die Hefte für 66 DM abzukaufen. Genauer: Die Hefte einzutauschen gegen die gerade erschienene gebundene Ausgabe des 4. Bandes von Ernst Jüngers Tagebüchern, die mir eigentlich zu teuer gewesen war. Den Jünger habe ich gelesen. (3) Anschließen standen die Tagebücher bis 2008 im Regal. Noch einmal lesen? So überzeugend waren die dann doch nicht. Also habe ich sie zum Verkauf angeboten, für 25 EUR. Wo...

Blaue Tonne

Die Bücher müssen weg, viele Bücher, die ich im Lauf der Jahre angesammelt habe, sollen weg, müssen weg. Viel Arbeit, viel Staub. Verkaufen lassen sich die wenigsten, anbieten schon, aber die Zahl der Verkäufe ist verdammt klein. Die blaue Tonne lockt!

So viele Bücher

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So viele Bücher, die noch eingestellt und dann vor allem verkauft werden müssen. Und seit ich dieses Foto gemacht habe, sind noch ein paar dazu gekommen.

Roman-tisch

Dass der Begriff "romantisch" von "Roman" kommt, lernt man als Literaturwissenschaftler. Dass das Schreiben (oder auch das Lektorieren) eines Romans überhaupt nicht romantisch ist, sondern eine Tätigkeit, bei der einem der Hintern weh tut, weil man stundenlang auf dem Schreibtisch-Stuhl sitzt, das lernt man nur, wenn man es mal selbst ausprobiert.

Der Tag naht ...

... an dem das alte DSL abgeschaltet wird. Und das neue noch nicht angeschaltet wird. Zwei Wochen ohne schnelles Internet. Das wird hart. Hab heute schon mal geübt, und vormittags nach den üblichen Erledigungen wie Post & Bäcker und diesmal auch Baumarkt mich in den Garten gesetzt und in meinem Buch weitergelesen. Franz Werfel: "Der Abituriententag" - nun, dank Buch & Wetter & Ruhe hatte ich das Gefühl, ich hätte Ferien. Geht gut an, die Zeit ohne DSL.

Plötzliche Abstürze

Hilfe, mein Computer spinnt, weshalb sich die Blog-Einträge auch verzögern. Unvermutete plötzliche Total-Abstürze, da kann ja kein Mensch in Ruhe und genussvoll seine Textlein verfassen und seine Bilder bearbeiten. Wird natürlich alles nachgetragen, das neueste von der Marmeladen-Front, die neueste Rezension eines soeben gelesenen Buches. Das nämlich ist sicherlich auch ein Vorteil der Total-Abstürze. Stecker raus und ab in den Garten, wo ich bei den heutigen 32 Grad im Schatten sitzend Martin Mosebachs "Das Beben" endlich zu ende gelesen habe. Ist ja auch nicht einfach, dieses Buch zu bewältigen, da immer dran zu bleiben bei der elaborierten Sprache. Eigentlich hätte ich in der Amazon-Rezension schreiben müssen, wie oft mir die Augen zugefallen sind bei der Lektüre. Eigentlich, ich habs aber dann doch was intellektueller ausgedrückt. Und ich will dem Mosebach ja auch nichts Böses, Monarchisten haben Unterstützung verdient.

Leihbibliothek

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Ich bin immer ein begeisterter Nutzer von Leihbibliotheken gewesen, früher, denn heute ist ja sogar das Wort veraltet. In meiner Schulzeit in Brühl hatte ich zwei graue Hefte, in die die entliehenen Bücher eingetragen wurden: Eins auf meinen Namen und eins auf den Namen meiner Mutter, damit ich auch die Bücher über 16 entleihen konnte, wie z. B. die "Versuche" von Bertolt Brecht, die ich mir nach und nach alle ausgeliehen habe. Aber wo war die Leihbibliothek? Im alten Gymnasium in Brühl ? Oder im "Liebfrauenhaus" in Liblar ? Jedenfalls keine Freihandbibliothek, man musste sich die Bücher aus einem Katalog raussuchen und dann bestellen. Später dann gab es natürlich die Universitätsbibliothek , die es mir und meinem Geiz ermöglichte, eine Doktorarbeit zu verfassen, ohne dafür auch nur ein einziges Buch zu kaufen, und dann die Bibliothek im Gymnasium Kerpen . Und heute? Heute kaufe ich Bücher und verkaufe sie sofort wieder. Komisch nur, dass sich trotzdem eine ganze ...