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Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

So sieht ein Engel aus!

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Das Bild oben zeigt einen Engel. Wenn jetzt jemand sagt: So ein Quatsch, dann antworte ich ihm: Ein Engel, wenn er es denn überhaupt nötig hat, irgendwie auszusehen, sieht so aus wie der Engel auf meinem Bild. Jedenfalls sieht er so aus, wenn ich ihn sehe. Wenn ihn jemand anders sieht, sieht er vielleicht ganz anders aus. Aber so ist das halt bei den Engeln.

Endlich Meer - Türkei (11)

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 Endlich gelangten wir ans Mittelmeer, das, wie vom Hotel-Balkon deutlich zu sehen, so blau war, wie das Meer blau sein muss. Davor der ebenfalls meerblaue Pool, den ich nach der Ankunft im Hotel sofort fotografiert habe, damit jeder sieht, was für einen schönen Pool wir hatten. Mehr habe ich von dem Pool nicht gesehen, denn zum Hotel-Buffet-Abendessen muss man pünktlich sein. Nach dem Essen war es dunkel. Morgens dann um 7:00 Uhr Frühstück, 7:45 Uhr Abfahrt.  Wer kann sich da noch um den Pool kümmern, so sehr der auch zum Bade laden mag?

Durchs wilde Türkistan - Türkei (10)

Während draußen fruchtbare Ebenen, kahle Hügel, Aufforstungsprojekte, schneebedeckte Berge und menschenleere Schluchten, Imbissbuden und Tankstellen mit integrierten Minimoscheen vorüberfliegen,  unterhält der Reiseleiter die ihm wehrlos ausgelieferten Businsassen mit weitschweifigen Ausführungen über Skythen, Tourismusförderung, Seldschukken, Osmanen, das türkische Militär (böse), Erdogan (gut), Denkmäler, die Wehrpflicht, Bildungsprojekte, Wurstsorten, Heimarbeit, Sozialversicherung, großtürkische Militärprojekte, Jupp Derwall, Qualitätsmerkmale von Olivenöl, Marmorpreise, den Begriff Anatolien, Benzinpreise (zu hoch), die Ferien der Lehrer (zu lang) ..... ... bis endlich zwischen Nadelbäumen das Mittelmeer sichtbar wird.

Aus dem Busfenster gesehen - Türkei (9)

Abseits der Highlights, aber direkt an den großen Hauptverkehrsadern, zeigt sich die West-Türkei von einer nicht immer schönen Seite. Die kleineren und mittleren Städte, fast nur aus Neubauten der letzten 50 Jahre bestehend, sind städtebaulich und architektonisch von einer kaum glaublichen Öde. Gäbe es nicht all die neuen Moscheen - die allerdings auch alle mehr oder weniger gleich aussehen - dann könnte man sagen: Das Land ist in Planquadrate eingeteilt worden und sind so viele Häuser drauf gebaut worden, wie Platz war. Einen Architekten spart man sich und nimmt statt dessen den tausendfach bewährten Standard-Entwurf. Eine billige Kopie europäisch-nordamerikanischer Architektur, auf die dann die türkische Fahne gesetzt wird.

Sardes und Laodicea - Türkei (8)

Auf dem Besichtigungsprogramm: Sardes und Laodicea. Sardes? Laodicea? Nie gehört. Irgendwelche griechisch-römisch-byzantinische Städtetrümmerhaufen. Seitdem ich 1977 nach frisch bestandenem Examen mit einem frisch gekauften Post-VW-Bus eine große Italien-Tour gemacht habe, hält sich meine Begeisterung für antike Schutt-und-Trümmer-Stätten in Grenzen. Vor allem für die, die von fantasiebegabten Archäologen sehr zur Freude der örtlichen Touristenbehörden fantasievoll rekonstruiert worden sind: Disneyland, Abteilung Altertum. Sardes hat mich positiv überrascht. Ein schon ein wenig frühlinghaftes Tal, abseits, kaum ein Hinweisschild, fast keine Rekonstruktionen. Mauern und Säulen, einfach so. Würde eine Schafherde durch Sardes laufen, eine Kuh an einer Säule angebunden sein, mich würde es nicht wundern. Laodicea, ob auf einem Berg gelegen, ähnlich. Wie sorgfältig bearbeitet diese Säulen und Kapitelle sind! Welche Ruhe hier herrscht. Edel Einfalt und stille Größe. Oh je, geht es nicht...

Istanbul (6) - Raus aus Istanbul

In der Morgendämmerung - unsere Reisegruppe hatte schließlich noch fast 800 km, die Überquerung der Dardanellen mit der Fähre und die Besichtigung von Troja vor sich - haben wir Istanbul verlassen. Ziemlich langsam, denn Istanbul zieht sich endlos hin. Fast 15 Millionen Menschen leben in Istanbul, die viertgrößten Stadt der Welt! Und bald wird Istanbul dank Erdogan den größten Flughafen der Welt besitzen! Sechsmal so groß wie der Berliner "Groß"-Flughafen, verkündet der Reiseführer mit einem Stolz, den ich nicht nachvollziehen kann. Die deutschen Reisenden im Bus diskutieren derweil, ob all die Hochhaussiedlungen, die da gerade neu erstellt worden sind oder noch im Bau sind, überhaupt gebraucht werden oder ob die Türken dabei sind, den gleichen Fehler zu wiederholen wie etwa die Spanier. Dem ist aber nicht so. In der Türkei gründen momentan die geburtenstarken Jahrgänge um 1980 Familien. Damals wurden pro Frau durchschnittlich 5 Kinder geboren, die nun alle ihre eigene Wohnu...

Bald geht die Segelsaison wieder los!

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Bettie Page 1954

Istanbul (5) - Die Blaue Moschee

Kein Zutritt für Falsch- oder Ungläubige, denn gerade haben von einem der sechs Minarette die Lautsprecher laut zum Freitagsgebet gerufen. Eine gute Gelegenheit, sich in den Vorhof zu setzen. An geschützten Stellen lässt es sich in der Sonne gut aushalten. Eine schöne Anlage hat sich der Architekt da ausgedacht, der damalige Chefarchitekt des Osmanischen Reiches, der übrigens wie sein großer Lehrer  Sinan kein ethnischer Türke war, sondern Albaner und als solcher wahrscheinlich ein Christ, was uns nicht so arg wundert, denn die neue Großmoschee in Köln wird auch von einem Architektenbüro gebaut, dem die Kölner wunderschöne moderne Kirchen verdanken.  Derweil strömen die frisch gewaschenen Massen in die riesige Moschee zum Freitagsgebet.  Sollte man denken. Tatsächlich strömen eher weniger Leute in die Istanbuler Zentral-Moschee als am Sonntag-Vormittag in den Kölner Dom. Vielleicht gehen die anderen Istanbuler Moslems ja in eine der anderen Moscheen, die in Erdogans Ist...

Istanbul - Hagia Sophia

Daran sollten sich deutsche Flughafen- und Bahnhofsbauer mal ein Vorbild nehmen: Nur sechs Jahren haben die Römer in den Zeiten allerspätester großrömischer Dekadenz gebraucht, um das Ding hochzuziehen. Die Glocken waren nicht fertig, machte nichts, Eröffnungsgottesdienst, fertig war das Weltwunder. Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Unser spätrömisches Architektenbüro unter Leitung zweier Griechen hatte sich nämlich etwas verrechnet bei dem Versuch, eine Kuppel zu konstruieren, die sich scheinbar gegen die Gesetze der Statik dem Himmel entgegen wölbt. Große Klappe und nichts dahinter: Die Gesetze der Statik schlugen schon bald zurück, die Kuppel stürzt ein, dann noch mal. Als Entschuldigung fiel den Architekten nichts besseres ein als das Wort "Erdbeben". Na so was, wo es in der Gegend alle naslang bebt, da hättet ihr halt erdbebensicher bauen müssen! Dann sollte es ein armenisches Architektenbüro richten. Mit Erfolg, denn was die Armenier gebaut haben, hat fast 400...

Schnee Mitte März: Beweisfotos

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Vielleicht, wenn einige Zeit vorbei ist, haben wir es vergessen. Drum als Beweis: Schnee am 13. März 2013 - dazu übrigens am Morgen Minus 10 Grad.

Schmuck: Einkauf in der Türkei

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Istanbul, erster Tag

Wo mag es nur sein, dieses Istanbul, das wir von schönen Malvorlagen her kennen? Am ersten Tag haben wir es nicht gefunden. Statt dessen fesselten zunächst großzügig angelegte Strassen stundenlang unsere Aufmerksamkeit. Eine Brücke hat man uns gezeigt, die leider im Gegenteil zu unseren schönen Kölner Brücken noch nicht fertig war. Die Fahrt mit dem Böötchen auf diesem Fluss haben wir uns gespart. Kennen wir ja schon. Im Gegensatz zur Rhein-Passagier-Schifffahrt macht die Bosporus-Passagier-Schifffahrt im Winter keine Pause. Was ein Fehler ist, bei 5 Grad und Nieselregen begibt sich kein vernünftiger Kölner auf ein Schiff, die Istanbuler auch nicht, nur ein Haufen Touristen aus Deutschland, die nichts verpassen wollen, sitzen hinter den beschlagenen Scheiben und wärmen ihre Hände an der Kaffeetasse.  Weiter ging es.  Ein Haus hatte man vor uns versteckt, schade, im Reiseführer stand, es sei eine Sehenswürdigkeit mit zweieinhalb Sternen.  Statt dessen gab es interessant...

Eiserne Prinzipien

Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. sagte der alte Marx. Der Groucho natürlich, der damit wieder einmal zeigt, dass er ein besserer Philosoph war als der Karl.

The Harem

Reisen bildet. Ein Beispiel? Wir lernen, dass "Harem" auf Englisch "The Harem" heißt, was wir zwar vermuteten, aber nicht wussten. Zweitens stellten wir mit Beruhigung fest, dass in den Harem deutsche Kommunikationstechnik Einzug gehalten hat, und zwar von Sennheiser. Von dieser Firma besitzen wir einen Reisekopfhörer, ein gutes Gerät. Deshalb hätten wir dem Oberharemsverwalter - es handelte sich stets um einen kastrierten, aus Afrika verschleppten Sklaven -  guten Gewissens auch Sennheiser empfehlen können. Drittens sehen wir mit Erstaunen dieses Smartphone-Zeichen am Eingang zu den Gemächern. Was das Zeichen dem Besucher sagen will, konnten wir nicht herausfinden, weil wir zwar ein Smartphone im Rucksack hatten, aber nicht wussten, wie das hier funktioniert. Viertens müsste der Anstrich erneuert werden. Gut, der ist schon ziemlich alt, der Harem, da könnten wir ein Auge zudrücken. Scheint nicht mehr so weit her zu sein mit der Prächtigkeit des Harems. In Dub...

Da jitt et doch ja nit

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"Na, dat jitt et doch ja nit! Add widder Schnie!" "Dat jitt et all, sühst de doch!" "Snowing again! That's impossible!" "Everything is possible."

Unrühmliches Ende

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Im Watt, kurz hinterm letzten Pril, Da starb ein Königskrokodil. Sein Schwanz hängt jämmerlich herab und niemand schaufelt ihm ein Grab. .

Fastenzeit

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  Mal wieder träumt der Wein Von Ruhe und von Schlaf. Doch ach: Der Wein ist willig, Der Mensch hingegen schwach.

Verdötscher Karnevalist

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Kleiner Beitrag zum großen Fest

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Karneval 1958 und 1960

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1958 war ich Katze, Karnevals-Katze. Als Junge hätte ich natürlich Kater sein müssen, aber wahrscheinlich war ich Katze, weil ich das Kostüm von meiner älteren Schwester geerbt hatte.  1960 dann Indianer. Nach " orientalischer Prinz " und "Katze" natürlich ein enormer Fortschritt. Ein richtiger wilder Indianer, Häuptling natürlich, zu erkennen an den vielen Federn, die mein Vater von irgendeinem Bauern mitgebracht hatte, der auf der Jagd Fasane geschossen hatte. Den Fasan als solchen gab es als Sonntagsbraten. Zum Kostüm gehörte eine braune Hose mit roten Flatterstreifen. Die Hose steht offen - ist halt ein ziemlich wilder Indianer. Indianer war, wie gesagt, besser als Katze oder Prinz, aber immer noch eine ziemliche Scheiße. Das wissen Mütter natürlich nicht, die nie einen Western gesehen haben: Aber was ist die Rolle eines Indianers? Er darf zwar mitspielen mit den anderen Jungs, wird aber in der Regel ziemlich bald abgeknallt ..... auch Pfeil und...

Weiberfastnacht

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Karneval im Kindergarten 1957. Ein Fotograf war da und hat das Traumpaar fotografiert: Christa und Martin, die Prinzessin und der orientalische Prinz. Allerdings: Der Prinz hatte keine Lust, mit einem albernen Mädchen zu tanzen, er hatte überhaupt keine Lust zu tanzen, er hatte auch keine Lust auf dieses affige Kostüm, sondern träumte davon, wie alle anderen Jungs in einem Cowboy-Kostüm aufzutreten, mit einer dieser Pistolen, mit denen man so schön rumknallen konnte. Cowboy? Pistole? Kam nicht in Frage. Märchen-Prinz - so eine Scheiße.

20. April 1980

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Als das Bild aufgenommen worden ist, war ich ziemlich genau halb so alt wie heute. Und ziemlich genau halb so gut gelaunt wie heute.      (Polaroid-Repro)

Durch Dunkelland - mit dem Zug nach Berlin

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Gemischte Gefühle

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Mal humor

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Mensch kann ja nicht immer gute Laune haben

Afschar Shahr-e Babak oder: der neue Teppich

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Wir haben einen neuen Teppich. Ich habe zwar gedacht, es sei ein Afghane, stimmt aber nicht, wie ich eben in der Wikipedia nachgesehen habe. Er ist von den Afshari geküpft worden, einem iranischen Stamm, und kommt aus dem Ort Shar-e Babak. Egal: Jetzt liegt er bei uns und fühlt sich wohl.

Schrankprojekt (3)

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Der Schiebetüren-Schrank ist fertig. Hier eine Ecke, in der die Tür nicht richtig schließt, weil die Wand schief ist. In der Mitte sind die "Spaltmaße" gleich Null Rechts passt die Tür, aber die Ecke ist nicht millimetergenau zugeschnitten Insgesamt sieht es gut aus und es passt hoffentlich enorm viel rein!

Schrankprojekt (2)

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Das Schiebetüren-Schrank-Projekt ist eine schwierige Geburt, aber über den Berg: Heute sind die Türen reingekommen. Fehlt noch was Feinarbeit.