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Es werden Posts vom März, 2009 angezeigt.

Hoch mit dem Mast!

Das Boot schwimmt im Hafen, muss noch der Mast hingestellt werden, was nicht so einfach ist. Machen wir ja auch nur ein Mal im Jahr und haben folglich immer schon wieder vergessen, wie es am besten geht. Diesmal haben wir nicht daran gedacht, die Wanten dranzumachen, solange der Mast noch sicher liegt, und nicht erst, wenn er schon schräg hoch steht und beim Schaukeln des Bootes zu kippen droht. Das ging nicht ohne Aufgeregtheit ab. Jetzt steht er, ruhig und gelassen.

Uhr vor und zurück

Sommerzeit: Jedesmal grübele ich lange herum, welche Auswirkungen die Zeitumstellung hat. Diesmal besonders. Müssen mir am Dienstag früher aufstehen, um zu Flughafen zu fahren oder können wir länger schlafen? Verkürzt oder verlängert sich die Flugzeit nach Guatemala , wo es keine Sommerzeit gibt? Und obwohl ich im Internet nachgesehen und mir alles aufgeschrieben habe, hab ich es wieder vermurkst. Roswitha und die "Tagesschau" belehren mich: Nein, wir müssen eine Stunde früher aufstehen (noch früher!) und der Flug dauert eine Stunde länger (noch länger!!). Schade, wär schön gewesen.

Erftradeln

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Mit dem Fahrrad nach Kierdorf . Immer an der Erft entlang: Sonne, dunkle Wolken, Wind und Hagelschauer. Spass im Aprilwetter.

Trübe Tour

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Hui, heute haben wir das Boot von Roermond nach Thorn gefahren, bei 9 Grad, starkem Gegenwind und Regen. Eine dreistündige Tour, bei der einem so langsam die Kälte durch alle Klamotten durch zieht.

Glück, früher

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Jetzt liegen wir abends meist auf dem Sofa-Bett, umgeben von einer Blitzanlage und allerlei Fotokram. Wie vor 30 Jahren oben in der Ewaldistrasse . Waren wir glücklicher, früher? Sagen wir es in philosophischer Allgemeinheit: Ja, weil da so viel Leben war, und nein, weil wir dachten, da müsste noch viel mehr sein.

Schmierheft

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Als ich selbst noch Schüler gewesen bin, im Gymnasium Brühl , da hatte ich immer ein " Schmierheft ". Die Lehrer machte es nervös - Kann ich ja verstehen! Kann ich ja verstehen! - wenn ich darin rumschrieb und kritzelte. Und träume ich nicht noch heute manchmal, ich säße in der Schulbank und hätte kein Heft. Jedenfalls nicht das richtige, sondern nur das " Schmierheft " oder so ein Heft, in dem Latein, Deutsch und Griechisch gleichzeitig drin waren, das eine Fach vorne, das andere mittendrin, das dritte von hinten.   Oder hatten wir nicht sowieso Ringbücher?

Leihbibliothek

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Ich bin immer ein begeisterter Nutzer von Leihbibliotheken gewesen, früher, denn heute ist ja sogar das Wort veraltet. In meiner Schulzeit in Brühl hatte ich zwei graue Hefte, in die die entliehenen Bücher eingetragen wurden: Eins auf meinen Namen und eins auf den Namen meiner Mutter, damit ich auch die Bücher über 16 entleihen konnte, wie z. B. die "Versuche" von Bertolt Brecht, die ich mir nach und nach alle ausgeliehen habe. Aber wo war die Leihbibliothek? Im alten Gymnasium in Brühl ? Oder im "Liebfrauenhaus" in Liblar ? Jedenfalls keine Freihandbibliothek, man musste sich die Bücher aus einem Katalog raussuchen und dann bestellen. Später dann gab es natürlich die Universitätsbibliothek , die es mir und meinem Geiz ermöglichte, eine Doktorarbeit zu verfassen, ohne dafür auch nur ein einziges Buch zu kaufen, und dann die Bibliothek im Gymnasium Kerpen . Und heute? Heute kaufe ich Bücher und verkaufe sie sofort wieder. Komisch nur, dass sich trotzdem eine ganze ...

Schlange II

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In Afrika, so wurde mir erzählt, gibt es ein gutes Mittel, um den Diebstahl seines Autos zu verhindern: Man legt eine Schlange auf den Fahrersitz. Die Nachbildung einer Schlange, natürlich. Vielleicht klappt der Trick ja auch in Mittelamerika, da gibt es ja auch Schlange und vielleicht haben die Autodiebe da ja auch alle Angst vor Gummischlangen?!  Also haben wir eine nette kleine originalgetreue Nachbildung einer Schlange bei Ebay gekauft. Die lag dann auf dem Sofa, irgendjemand legte die Zeitung drauf. Und als ich mir später die Zeitung genommen habe, habe ich einen ziemlichen Schreck bekommen: Eine Schlange! Was lernen wir daraus? Es mache sich also keiner über die dummen Afrikaner lustig!

Land in der Nase

Auf der Fahrt von Glessem nach Worringen , irgendwo hinter Fliesteden , wo das Land flach und der Blick weit wird, habe ich plötzlich Rauch in der Nase. Es riecht nach Landarbeit! Wie schön!

Schlange

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Immer mehr Jugendliche, so hört man - besonders wenn gerade ein Amokläufer Amok gelaufen ist - sind süchtig nach Computerspielen. Ich bin gestern auch ein klitzekleines Bisschen süchtig geworden. Auf dem neuen Handy ist ein Spiel namens " Snake ", und mir ist es einfach nicht gelungen, die dumme Schlange länger in ihrem Garten rumkriechen zu lassen. Das muss doch zu schaffen sein ... ! ... ! ....... : Game over ! Neues Spiel .... Heute ist mir die Schlange schon egal. Schon geheilt?

Ach, Kissenmännchen, ...

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Ach, Kissenmännchen, du hast es gut, kannst im Küchenstuhl liegen und einen Kaffee  trinken. Und das den ganzen lieben langen Tag lang. Unsereins muss erst zwei Paletten zu Kleinholz machen, dann mit Schmirgelpapier die blöden Holzteile von dem Boot schleifen, dann zum Bauhaus fahren, Pinsel und A ntifouling kaufen, dann die Holzteile mit fürchterlich stinkendem Klarlack streichen. Zum Glück hat Roswitha mitgemacht, drum sind wir zum Glück ja auch schon sehr weit. 18.00 Feierabend - schlappe Arme.

Schleifen&Polieren

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Tag Nr. 2 beim Boots-Frühjahrsarbeiten. Wie weit wir gekommen sind, kann man auf den Photos sehen. Ist eine ziemliche Schufterei und ich überlege jedesmal, ob es nicht besser wäre, kein eigenes Boot zu haben, sondern jedes Jahr für 3 Wochen eins zu chartern ...

Schuh-Inventur

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Neue sogenannte Walking -Schuhe gekauft, beim Lidl für 15 EUR . Jetzt habe ich  1 Paar schwere Wanderschuhe , schwarz 1 Paar halbhohe Winterschuhe, wasserdicht 1 Paar braune Lederschuhe 1 Paar Joggingschuhe , blau 1 Paar alte " Walking "-Schuhe 1 Paar neue " Walking "-Schuhe 1 Paar Gummistiefel 1 Paar Birkenstock-Sandalen und auf dem Boot: 1 Paar helle Bootsschuhe 1 Paar Boots-Gummistiefel und in Los Llanos : 1 Paar schwarze Gummistiefel außerdem 3 Paar Pantoffeln und 2 Paar Gartenlatschen, die wir mal weglassen ....

Pomelo

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Gestern habe ich die erste Pomelo gegessen, bis gestern wußte ich gar nicht, dass es sowas gibt.  Hat nicht besonders geschmeckt, keine Ahnung, ob das am Rewe oder der Pomelo gelegen hat. Die erste Pampelmuse meines Lebens hab ich Anfang der 60er Jahre in Liblar gegessen. Eine halbe, das Fruchtfleisch war verdammt schwer rauszukriegen, und um das Bittere zu überdecken, wurde ordentlich Zucker draufgestreut. Der Kauf lohnt sich nicht, war die einhellige Familienmeinung.

Hans im Glück

Nachdem ein weiterer Zahn rausgezogen ist, fühlen sich die Zähne so gut an wie lange nicht mehr. Martin im Glück: Je weniger Zähne, desto besser ........ ! ................??

Skypen

Telefonieren und sich dabei sehen und dann auch noch umsonst und dann auch noch um die halbe Welt. So was gab's früher nur im "Raumschiff Orion" oder so. Jetzt auch bei uns.

Alle hören zu

Schreibe eine Bewertung des Hotels " Chiqui " in Santander für den Tripadvisor . Haben schon 30 Leute vor mir bewertet. Da macht es keinen Spaß, da fällt mein Stimme ja gar nicht mehr ins Gewicht. Alleine reden und alle hören zu - so soll's sein ....?.......!!

Eifelschwein

Regentag. Am späten Nachmittag fahre ich mit Günter nach Frohnau bei Blankenheim in der Eifel. Oben geht der Regen in Schnee über, als ich beim Nebenerwerbs-Schweine-Züchter aussteige, rutsch ich im Schneematsch aus. Es wird schon dunkel. Das fachgerecht zerlegte und teilweise in Würste gestopfte Bio -Schwein füllt 4 Wäschekörbe. In den BMW- Kofferraum hätte noch, sagen wir mal, 5 Kaninchen gepasst. Aber weder im Kühlhaus noch auf Strasse läßt sich eins blicken.

Oben grau, unten matschig

Gestern um 23:25 Uhr in Weeze gelandet, um 01:00 Uhr in Horrem gelandet, draußen 6 Grad, drinnen 8 Grad, kaltes Bett, schlecht geschlafen. Drum fühle ich mich den ganzen langen windigen grauen Tag lang patschig und matschig.

Mit Meerblick

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Unser Hotelzimmer in Santander hat Meerblick. Da haben wir lange nach gesucht, außerhalb von Santander an der Küste. Aber da gibt es kein Hotel mit Meerblick-Zimmer. Also sind wir in Santander am Sardinero -Strand gelandet, Hotel Chiqui , den Verweis auf das Schickimicki spare ich mir. Im Winter sogar bezahlbar, 85 EUR mit Frühstück, mit traumhaftem Blick über Meer, Strand, Stadt. Vorne Surfer , auch 1 Schwimmer, dann Schiffe, auch 1 Segler, hinter der Bucht die schneebedeckten kantabrischen Berge. Traumlage, Traumblick, Traumwetter. Roswitha will im benachbarten Appartement -Haus eine Wohnung kaufen, eine ist auch gerade frei. --- Aber es ist erstaunlich, wie schnell man genug gesehen hat von der schönsten Aussicht. Immer schön, immer gleich. Nach dem Sonnenuntergang schalten wir den Fernseher ein. Nachts dann glitzern die Lichter eines grünen Tankers, der mitten in der Bucht geankert hat, auf dem schwarzen Wasser. Schräg dahinter leuchtet unverdrossen der Leuchtturm. Nu...

Bergstrassen

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Ein Abstecher in die kantabrischen Berge: Von Panes über La Hermida nach Cabezón de la Sal , immer auf einer kleinen Landstraße , von der Michelin-Karte mit einem grünen Strich als landschaftlich schön gekennzeichnet, vom Picos -de-Europa-Führer als Ausflugs-Route angepriesen. Über drei kleine Pässe geht es, vorbei an mehreren Miradores (=Aussichtspunkten). Die Pässe sind alle  nur bis zu 650 m hoch, was soll's, die Straße ist eng, steil und kurvig , für unseren schwarzen Miet - Polo kein Problem.  Aber Roswitha wird es schon vor dem ersten Pass übel. Da ist auch der erste Mirador , von dem man sicher einen tollen Blick hätte. Wenn nicht die Untergrenze der Wolken bei 700 m wäre und wenn es nur nicht leicht aber unerbittlich regnen würde. Ganz wenige Autos , ganz wenig touristische Infrastruktur hier oben. 500 m überm Meeresspiegel und schon denkt man, man wäre knapp über der Baumgrenze, also um die 2000 m hoch. Die Wiesen noch winterbraun , ab und zu stehen ei...