Waldbrände und Viehzucht in Asturien
Einige Hektar stehen in Flammen. Kein Wald, sondern Buschland. Der Feuerwehrhubschrauber kommt, die Bomberos, wie man hier in Asturien sagt. Er lässt aus einiger Höhe seine Wasserladung auf das Feuer plumpsen, nach eine Weile kommt er wieder. Nach der vielleicht 20. Ladung ist das Feuer eingedämmt, und weil ein felsiger Abhang die weitere Ausbreitung verhindert, glimmt es bald nur noch hier und da. Nachts brennt es dann wieder, direkt daneben. Diesmal kommt kein Hubschrauber. Gut so, sagen die hiesigen Bauern, die ganze Region da drüber habe es nötig gehabt, was denn bitteschön sollen die Kühe fressen, wenn alles von Stechginster, Adlerfarn und Brombeergestrüpp überwuchert ist? Früher, so erzählt einer, sei immer alles schön "limpio" gewesen. "Limpio", das heißt sauber, ohne Gestrüpp, da habe das Gras sprießen und das Vieh fressen können. Aber heute? Heute könne man nicht mal in Ruhe einen Hang abbrennen, ohne dass Feuerwehr und Polizei hinter einem her seien. Brand...