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Es werden Posts vom Juli, 2012 angezeigt.

Die neue Eiswelt

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Die Sonne wird auf dem Eis funkeln, weiße Spitzen auf die grün-blauen Brocken zaubern. Aber es wird nicht die Sonne sein, die ihr kennt. Es wird nicht das Glitzern sein, das ihr kennt und es wird sich nicht der blaue Himmel darüber wölben, den ihr kennt. Ein kaltes Licht wird die Sonne werfen, ein fahles Licht. Im Winter wird das Sonnenlicht kaum stärker scheinen als heute das Mondlicht. Auch im Sommer wird die Sonne nur ein Abglanz der Sonne sein, die ihr kennt. Unten im Tal, wo jetzt die Äpfel reifen und die wohlschmeckenden Trauben gedeihen, werden sich nur noch Pflanzen halten können, die ihr jetzt auf den Höhen der Berge findet. Kleine, unscheinbare Blumen werden ihre Blüten zum Licht hin recken. Meist vergeblich. Denn oft wird das Licht nicht ausreichen, oft werden ungeheure Massen an dunklen Wolken über den Himmel ziehen. Immer neue Wolken, Tag um Tag, immer dichter, immer schwärzer. Und wenn die Wolkenwände einmal vom Südwind hinweggeweht werden, wird euch der Anblick d...

Verfall allerorten

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Dieser Gartenstuhl rottet vor sich hin,  das Tischchen hat auch mal bessere Zeiten gesehen,

Kleiner Merkvers

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Gelb blüht Elfriedes Lilie wir essen Peters Ilie

Schönes Wetter - schöne Probleme

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Schönes Wetter - das kann und muss auch ein schöner Tag werden. Das ist bei Menschens der nördlichen Breiten wahrscheinlich schon seit dem Neanderthaler verankert, der sich gerne mal vor seine Höhle in die Sonne gesetzt hat. Jeder weiß, dass das nicht so einfach ist mit dem schönen Wetter und dem schönen Tag, aber hier ein weiteres Beispiel: 30 Grad und wolkenlos im Rheinland. Das ist schon mal schlecht, denn das Auto muss heute in die Werkstatt, weil eine Manschette an der Antriebswelle sich gelöst hat, Öl auf den Auspuff tropft, wo es stinkend verdampft. Die Werkstatt meines Vertrauens hat heute den letzten Tag, ab Montag ist wegen Urlaub geschlossen. Ich darf das Auto hinbringen, aber ohne festen Termin, weil so viel zu tun ist am letzten Tag, einfach den ganzen Tag auf dem Hof stehen lassen, irgendwann werden sie es dann dazwischen schieben. Gut. Nachteil 1: Wir können die Stühle, die der eine oder die andere schon kennt, nicht abholen. Nachteil 2: Ich muss das Auto hinbringen, ...

Arbeit früher und heute

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Damit niemand denkt (warum soll das eigentlich niemand denken?), wir würden unsere Zeit nur mit Segeln verbringen, nichts da, es wird weiter gerenoviert und gearbeitet: Früher, da war alles anders. Früher, als ich noch dem Staat gedient habe, da hatte ich noch Zeit, warme Sommernachmittage im Park zu verbringen:

Wieder keine Regenbilder - an der Erft

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Schauerwetter: Gut geeignet für einen gemütlichen Fotospaziergang an die nahe Erft. Eigentlich, ja eigentlich wollte ich die grünen Dschungel an der Erft fotografieren, die mannshohen Brennesseln und noch eine Wucherpflanze, die die Ufer besiedelt und deren Name ich nicht kenne. Die nasse kleine Wiese mit im Regen fröstelnden dicken Pferden des Hobbybauern, den Sitzplatz an der Staustufe, alles nass, alles grün, alles verregnet.  Warum die Umgebung immer auf schön trimmen? Ist ein grüner verregneter Rheinland-Dschungel nicht schön? Immer dieser mit Photoshop bunt gemachte Naturkitsch, diesmal nicht! Habe ich mir vorgenommen, ist aber nichts draus geworden. Kaum kam ein Sonnenstrahl, habe ich fotografiert. Aber nicht in Photoshop die Sättigung erhöht, bestimmt nicht. So bunt ist die Welt links der Erft!

Gewinn mit Gold

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Wenn ich ein Tagebuch schreiben würde, dann hätte ich heute nicht von vielen Erfolgen zu berichten. Gestern habe ich mir beim Arbeiten im Keller so eine Art Hexenschuss zugezogen, heute krauche ich trotz Heizkissen und Sälbchen immer noch ziemlich rum. Aber immerhin bin ich zu Fuß zur Post gegangen. Und im Postfach fand sich dann doch ein kleiner Erfolg. Der Brief eines Pforzheimer Goldhändlers. Beim Aufräumen vorige Woche habe ich nämlich oben in dem weißen Schränkchen, in dessen Schubladen sich im Laufe der Jahre alles Mögliche angesammelt hat und das jetzt durch ein neues weißes Schränkchen ersetzt wird, ein Stück Gold gefunden. Kein Barren, so etwas haben wir nicht, denn noch weniger als dem Euro trauen wir den Einbrechern über den Weg. Und ob dann, wenn der Notfall eintritt, für den wir Gold zurückgelegt haben, die Bank geöffnet hat, deren Schließfach wir unser Gold anvertraut haben? Nein, deswegen horten wir kein Gold, nur ein kleines Stück Zahngold fand sich in der mittleren...

Kunst-Therapie

Kunst-Therapie “Na, wie ist es Ihnen ergangen vorige Woche?” fragte der Therapeut die junge Frau, die vor ihm in dem schwarzen Ledersessel saß und versuchte, ihre Hände ruhig zu halten. Die Finger waren bleich, ihr Gesicht angespannt. Es musste etwas vorgefallen sein, dass war ihm sofort klar. Er stellte seinen Kräutertee vor sich hin und nahm den Notizblock zur Hand. Auf dem Tisch lag, unauffällig wie immer, der Umschlag mit der Rechnung für den vergangenen Monat. “Erzählen Sie, die Stunde gehört Ihnen”, sagte er und zog den Teebeutel aus der großen bunten Tasse, einer Weihnachtstasse, die er schon längst hätte austauschen sollen. “Scheiße ist”, brachte sie schließlich hervor, “meine Mutter, scheiße.” Er schrieb eifrig, überflog dabei verstohlen seine Notizen von der vorigen Sitzung, um wieder im Bilde zu sein. Dann schaute er sie an. Sie trug heute einen geringelten Pulli, 70er Jahre, oder war so etwas schon wieder modern? Dazu Ohrringe. Viel zu groß und viel zu bunt. Ob sie nieman...

Strahlende Sieger

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Clubregatta Siegerehrung

Männer sind anders, Frauen auch

Männer sind anders, Frauen auch, sagt der Buchtitel ,  Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus, das verrät dann der Untertitel, eine Weisheit, die ihre Wahrheit alle Tage zeigt. Der Mann beispielsweise sitzt nach dem Frühstück vorm Computer, um die Funktion eines neuen Windows-Beschleuniger-Programms zu testen. Selbstverständlich, wir hatten ausgemacht, ein Zimmer etwas umzuräumen, aber das bisschen Räumerei kann doch warten. Die Venusbewohnerin kramt derweil unten ewig rum. Typisch, denkt Mann, wir wollten doch die obere Etage einrichten und die Frau lässt sich mal wieder Zeit.  Aus diesem Traum wird er durch die barsche Aufforderung gerissen, nun endlich mit dem Umräumen anzufangen. Dass er schon gewartet hat und nicht alleine anfangen wollte, weil er beim Einrichten ja doch immer alles falsch mache, hätte er besser nicht gesagt, denn jetzt erfährt er, dass unten das Bad zu putzen war, die Betten abgezogen werden mussten, die Waschmaschine angestellt und der Mül...

Der Graffiti-Künstler

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"Urban Art" - Künstler, die Wände mit Farbe besprühen. Da gab es am Wochenende ein Event im "Walzwerk" in Pulheim, die lokale Presse hat berichtet . Da durfte ich nicht fehlen: Ein ganzer Einkaufwagen voll Sprühdosen, die Wand ist schließlich groß Dann noch Orange-Rot für die großen Flächen, das geht schneller als mit der Sprühdose, ist auch billiger Und der Farbroller am langen Stil, damit geht es besonders gut. Aber jetzt geht es an die Auswahl der richtigen Sprühdose, das Sprühen macht doch mehr Spaß als das Malen mit dem Farbbroller Gleich geht's los! Links das Bild ist nicht von mir, das ist nicht mein Style, das hat ein Peruaner gemacht Nach vollbrachter Arbeit präsentiert sich der Künstler müde, aber stolz der fotografierenden Presse

Segel-Regatta

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Vier Bilder von der Clubregatta gestern, bei herrlichem Wetter und idealem Wind mussten wir einfach gewinnen (;--))

Küche fertig!

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Die Küche ist fertig. Der Raum daneben, der keinen Namen hat, auch. Heute sind noch die Galerieschienen montiert und die Bilder aufgehängt worden, auch die Telefonanschlussdose hat noch gefehlt. Was zu Essen steht auch schon auf der Kochplatte.

Glasregal, Holzregal, etwas Blau

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Es gibt Fortschritte, zumindest in der Küche. Zum einen sind die vielgesuchten Regalbretter wieder aufgetaucht. Die guatemaltekische Maske, die übrigens vielleicht doch eine salvadorianische Maske ist, leider noch nicht. Ihr Platz ist noch frei. Zum anderen habe ich heute nicht ohne Mühe - wenn doch diese blöden Wände in diesem blöden Haus nur nicht alle so weich wären, dass kein Dübel hält - drei Glasregale montiert, weißes Glas, sieht schick aus. Bleiben hoffentlich immer so sauber wie heute. Die restliche Küche ist auch schon weit, morgen wird sie vielleicht schon eingeräumt. Noch liegt zu viel rum, um ein Das-ist-die-neue-Küche-Foto machen zu können, aber ein bisschen kann man auf diesem Foto schon erkennen:

Haustür - mausgrau, lichtgrau ... ??

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Mitte Februar bestellt, Ende Juni geliefert: unsere neue Haustür im eleganten Lichtgrau. Oder ist das etwa doch ein langweiliges Mausgrau? Jetzt muss noch eine neue Eingangstreppe her ....