Lassen wir die Anreise weg, die Taxifahrt durch das schwülheiße nächtliche Buenos Aires, den vergeblichen Versuch, in einem sogenannten Boutique Hotel, dessen Besitzer die vielen guten Bewertungen wahrscheinlich selbst geschrieben hatte, ein Auge zuzumachen, lassen wir den wackligen Inlandflug nach El Calafate weg, diese Wild-West-Stadt ohne Stadtplanung, in der Hotels für Leute wie uns aus dem Boden sprießen und wo der patagonische Steppenwind wie immer unerbittlich und kalt durch die Straßen pfeift, lassen wir die Busfahrt zum Hafen und die lange Menschenschlange vor der Bude, in der man Eintritt in den Nationalpark zu zahlen hat, lassen wir das alles weg und begeben wir uns direkt auf das Schiff: Große Ganztags-Gletschertour über den Lago Argentino. Es ist noch früh am Tag, der kalte Wind bläst von den chilenischen Anden herab, die irgendwo in den Wolken stecken. An Deck befindet sich nur eine Handvoll Raucher, 250 weitere Fahrgäste sitzen im warmen Fahrgastraum. Die Argentinier hab...