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Südlich von New Orleans

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Südlich von New Orleans

Bildrätsel

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Logisch, wenn man die vorigen Einträge gelesen hat, kommt man drauf. Aber ob sonst jemand wüsste, wo dieses Foto aufgenommen ist?

Stadtwanderung Atlanta

Nur 50 Meilen bis nach Atlanta. Das war schnell geschafft. Da wir uns diesmal im Internet genauestens über die Route informiert haben, haben wir es dank zweier Landkarten und einem Stichwortzettel ohne größere Schwierigkeiten geschafft, uns durch das Gewirr von vielspurigen Autobahnen rund um Atlanta zuerst bis zum Hyatt-Hotel durchzufinden, wo wir das Gepäck aufs Zimmer gebracht haben, dann den Mietwagen zum Rental Car Center zu bringen und ihn da abzugeben. Dieses Mietwagenzentrum ist übrigens ein gigantisches Ding, in dem alle Mietwagenfirmen sind, wie ein riesiges Parkhaus, super organisiert - geht alles blitzschnell. Direkt im Rental Car Center fährt dann ein kostenloser Sky Train zum Eingang vom Flughafen, wo auch die Marta genannte S-Bahn ins Stadtzentrum abfährt. War für blöde Deutsche nicht so einfach, zu begreifen, dass man für diese Marta erst für einen Dollar eine Art Kreditkarte kaufen muss, die dann mit 5 Dollar für eine Hin- und Rückfahrt aufgeladen wird. Gut, nach einer...

Strasse mit Aussicht

Eigentlich wollten wir im Cheatah National Forest bleiben, ein riesiges Waldgebiet mit einem State Park rund um den höchsten Berg Alabamas - nur gut 700 m hoch, aber immerhin. Leider ist uns ein Autorennen dazwischen gekommen, ein Nascar-Event, wie das hier heißt, und deshalb waren alle Hotels im weiten Umkreis ausgebucht, nur noch ein Paar Zimmer zum Event-Preis von über 250 $ wären noch zu kriegen gewesen. Aber den Nationalwald wollten wir uns dann doch ansehen, unterwegs dort einen Stop machen und was spazieren gehen. Hätten wir auch sicher gemacht - war ja wieder goldenes Oktoberwetter - wenn wir den Park gefunden hätten. Zuerst falsch von der Interstate 20 abgefahren, dann nach Himmelsrichtungen, weil kein Schild zu sehen ("Da ist der Berg doch, das kann doch nicht weit sein!") - dann machte das Auto Piep, Piep, Piep, weil kaum noch Benzin drin war. Leider war in der abgelegenen Gegend, wo nur ab und zu mal jemand im Wald wohnt, eher eine Kirche als eine Tankstelle aufzu...

Die Insel des Heiligen Georg

Am Vorabend hatten wir lange im Internet nach einem schönen Hotel in der Gegend gesucht, schließlich den „St. Georges Inn“ auf der gleichnamigen Insel ausgeguckt. Das war nicht weit, Inseln sind oft was Besonderes, leider war das Hotel mit 135 – 150 USD ein bisschen teuer. Aber trotzdem. Bei völlig blauem Himmel sind wir wieder zurück über die Brücke gefahren, dann über die lange Brücke auf die Insel St. George. Wo die Brücke zu Ende war, lag das Hotel. Sah genauso aus wie im Internet, nur dass die Brücke und das daneben liegende kleine Einkaufszentrum nicht auf den Bildern drauf war. Die Insel ist schmal und ewig lang. Eine Hauptstraße führt von einer Seite zur anderen, rechts und links lauter Häuser in Sand und Dünen, meist Holzhäuser auf Stelzen, hölzerne Rentner- und Ferienhäusler-Träume, für amerikanische Verhältnisse ziemlich dicht an dicht, aber Beachfront oder Meeresblick sind alles. Ob keiner Angst hat, die Häuser würden beim nächsten Hurrikan wegfliegen? Ein paar größere Anw...

Grayton Beach State Park

Wir sind mitten in einem Reservat. Hier, so verkündet es der Prospekt des State Parks, soll die Natur so aussehen, wie sie war, bevor der erste Spanier seinen spanischen Fuß auf die indianische Erde gesetzt hat. Noch sieht sie nicht so aus, aber man arbeitet daran, indem man das gleiche macht wie die Indianer, nämlich im Wesentlichen nichts. Zum Glück für uns übertreibt man es aber auch nicht mit dem Wir-lassen-die-Natur-in-Ruhe und hat ein paar Häuser in die immer wilder werdende Wildnis hineingebaut, „Cabins“ genannt, was leicht untertrieben ist, denn Onkel Tom wäre überglücklich gewesen, hätte er solch eine Hütte sein Eigen nennen dürfen. Er hätte wohl auch ein ganzes Monatsgehalt ausgeben müssen, um auch nur eine Nacht in einer solchen Hütte zu verbringen, nämlich 125 $. Dafür hat der moderne Hüttenbewohner aber auch einen Parkplatz vor der Tür, zwei Schlafzimmer, einen Living Room mit elektrischem Fireplace, eine überdachte Terrasse, und natürlich von der Klimaanlage bis zum Gesch...

Im Wald und durch den Wald

Den ganzen Tag durch Wald gefahren, um in einem Wald zu landen, nämlich dem Oak Mountain State Park am Stadtrandsind von Birmingham, Alabama. Dass es so viel Wald gibt in den Südstaaten, hätte ich mir nicht träumen lassen. Von Hattisburg in Mississippi bis nach Birmingham sind es 350 km, da wir nicht immer einfach die Interstate 10 entlangfahren wollten, sind wir fast 400 km gefahren, davon sicherlich 90% durch Wald: Pinienwald, Mischwald, riesige Bäume, neu angelegte Monokulturen, nichts als Bäume. und wo sind die berühmten Baumwollfelder? Eines haben wir gesehen, außerdem ein paar Teiche, in denen in größerem Maßstab Welse gezüchtet werden, ein paar gepflegte Rinderfarmen wie aus dem Bilderbuch, wenige kleine Orte und wie üblich überall kleine Kirchen rechts und links vom Highway. Keine reiche Gegend, viele Leute wohnen in mehr oder weniger guten Mobilhomes, keine prächtigen Südstaaten-Häuser. Die Strasse - wie immer - leer, ganz wenige LKWs, die, wie man sich denken kann, mit Baumst...

Sumpf und Marschen

Wenn man einen Reiseführer dabei hat, denkt man oft, dass man das alles doch gar nicht braucht. Sind alle alle "Geheimtipps", die in diesen Lonely Planets stehen, schon abgeklappert, kaum dass diese Dinger die Druckerpresse verlassen haben? Dann steht man da zusammen mit all den anderen, die abseits der vielgegangenen Pfade etwas entdecken wollten und die alle so eine Reisebibel unterm Arm haben. Nein, nichts für uns. In jedem Hotel liegen außerdem massenweise Prospekte herum, den Rest kann man im Internet nachlesen. Trotzdem haben wir einen kleinen Reiseführer mitgebracht, vom ADAC, der ist nicht so dick und war auch nicht so teuer, weil schon ein paar Jahre alt. Mit Hilfe dieses Reiseführers, des Internets und unserer Landkarte, auf der immer alles ganz nah aussieht, weil der Maßstab so klein ist, haben wir uns die Gegend südlich von New Orleans entschieden. Ich hatte nach den Erfahrungen der letzten Tage hauptsächlich das Problem, ob es dort auch Hotels der richtigen Klass...

Jazz unter Denkmalschutz

Was muss man in New Orleans unbedingt gemacht haben? Man muss mit dem Schaufelraddampfer "Natchez" auf dem Mississippi rumgeplätschert sein. Haben wir gemacht. Vormittags, zusammen mit drei Schulklassen in Schuluniformen, die aber nicht weiter gestört haben. War nicht so aufregend die Bootsfahrt, aber auch nicht so anstrengend wie Stadtbesichtigung zu Fuß. Man konnte bequem auf der Bank sitzen und ab und zu ein Foto machen. Werd ich noch nachreichen, die Fotos, aber, ums direkt zu sagen, sie sind nicht so aufregend, unsereins kennt ja den Rhein zwischen Bonn und Köln ganz gut, und so völlig anders schauen die Raffinerien und Hafenanlagen am schönen Rhein auch nicht aus, die Kölner Kirchen - alle - sind der New Orleanser Kathedrale allemal vorzuziehen. Zu Essen gab es nachher Burritos, ich bin von meinem nicht satt geworden, aber das ist auch nicht so wichtig, später gab es ja noch ein großes Stück Pizza. Da waren wir wieder im Franzosen-Viertel und haben wieder ab und zu den ...

Roter Gockel

New Orelans - da geht man ins French Quarter, was nun mal Franzsoenviertel heißt, weil die AMis meinen, irgendwie so muss es auch bei den Franzosen uassehen, oder jedenfalls früher mal ausgesehen haben, jedenfalls irgendwie europäisch ist es hier. Steht in jedem Prospekt, kommt unsereinem als Europäer aber merkwürdig vor. Das Viertel neben dem French Quarter, in dem unser angenehmes Hotel steht und die anderen Hotels auch alle, ist tatsächlich ein wenig europäisch. Weil hier auch die Banken ihre Türme hingesetzt haben, zwischen denen sich die 15 Stockwerke unseres "La Quinta Hotels" geradezu klein ausmachen, sieht es aus wie in Frankfurt im Bankenviertel. Aber lassen wir das, ist ja auch nicht wahr, denn in Frankfurt gibt es nicht so viele abbruchreife ehemalige Industrie-Hallen, von denen einige als Lofts mit Galerien gefüllt worden sind, was ja seit längerem trendy ist. Leide, soweit wir das durch die Fensterscheiben sehen konnten, denn wir waren so früh unterwegs, dass die...

Vergessene Küste

Allmählich kommt der Sunshine State. Schon damit, dass in Alabama die Sonne aufgegangen ist, wir waren schon auf, weil Jetlag-Frühaufsteher. Nach einer Meile waren wir zurück in Georgie, wo es war wie vorher. Wir fuhren durch Wald. Und Baumwollfelder, die gar nicht groß waren, die Baumwollpflanzen auch nicht. Auf dem Highway so gut wie kein auto, auf dem großen 4-spurigen dann auch nicht. Wir haben dann mal angehalten und was Baumwolle gepflückt. Immer weiter Richtung Süden, immer die 27 nach Tallahassee, Florida. Da haben wir uns was verfahren, etwas kreuz- und quermäßig, aber immer irgendsoein State Forest, bis wir fast am Alligator-Point angelangt waren. Alligatoren haben wir keine gesehen, haben ja auch nur zum Tanken angehalten. Ab und zu kam ein Verkehrsschild mit Bären drauf. Aha, hier muss es Bären geben. Das Tanken warübrigens auch nicht so einfach, denn erstens wussten wir nicht, was für eine Benzinsorte dieses Auto braucht. Stand nirgends, nach langem Blättern in der 300 Sei...

Nachtflug

Nachtflug von Los Angeles nach San Salvador, von der Mall mit den Imbiss-Ketten zur den Pupusa-Buden.

Wuesten, auch Zauber

Heute ein wenig durch die Wueste gegangen, einen Trail gemacht, so nennt man das hier. War schon arg heiss im Winter, ueber 80 Grad Fahrenheit. Konnte mir vorstellen, dass man Wueste auch faszinierend finden kann. Vor allem aber die Oasen ...

Kuestennebel

Das eindrucksvollste an der Kueste zwischen San Francisco und Los Angeles ist - zumindest in diesen Tagen - der Kuestennebel.