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So sieht ein Engel aus!

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Das Bild oben zeigt einen Engel. Wenn jetzt jemand sagt: So ein Quatsch, dann antworte ich ihm: Ein Engel, wenn er es denn überhaupt nötig hat, irgendwie auszusehen, sieht so aus wie der Engel auf meinem Bild. Jedenfalls sieht er so aus, wenn ich ihn sehe. Wenn ihn jemand anders sieht, sieht er vielleicht ganz anders aus. Aber so ist das halt bei den Engeln.

Endlich Meer - Türkei (11)

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 Endlich gelangten wir ans Mittelmeer, das, wie vom Hotel-Balkon deutlich zu sehen, so blau war, wie das Meer blau sein muss. Davor der ebenfalls meerblaue Pool, den ich nach der Ankunft im Hotel sofort fotografiert habe, damit jeder sieht, was für einen schönen Pool wir hatten. Mehr habe ich von dem Pool nicht gesehen, denn zum Hotel-Buffet-Abendessen muss man pünktlich sein. Nach dem Essen war es dunkel. Morgens dann um 7:00 Uhr Frühstück, 7:45 Uhr Abfahrt.  Wer kann sich da noch um den Pool kümmern, so sehr der auch zum Bade laden mag?

Durchs wilde Türkistan - Türkei (10)

Während draußen fruchtbare Ebenen, kahle Hügel, Aufforstungsprojekte, schneebedeckte Berge und menschenleere Schluchten, Imbissbuden und Tankstellen mit integrierten Minimoscheen vorüberfliegen,  unterhält der Reiseleiter die ihm wehrlos ausgelieferten Businsassen mit weitschweifigen Ausführungen über Skythen, Tourismusförderung, Seldschukken, Osmanen, das türkische Militär (böse), Erdogan (gut), Denkmäler, die Wehrpflicht, Bildungsprojekte, Wurstsorten, Heimarbeit, Sozialversicherung, großtürkische Militärprojekte, Jupp Derwall, Qualitätsmerkmale von Olivenöl, Marmorpreise, den Begriff Anatolien, Benzinpreise (zu hoch), die Ferien der Lehrer (zu lang) ..... ... bis endlich zwischen Nadelbäumen das Mittelmeer sichtbar wird.

Aus dem Busfenster gesehen - Türkei (9)

Abseits der Highlights, aber direkt an den großen Hauptverkehrsadern, zeigt sich die West-Türkei von einer nicht immer schönen Seite. Die kleineren und mittleren Städte, fast nur aus Neubauten der letzten 50 Jahre bestehend, sind städtebaulich und architektonisch von einer kaum glaublichen Öde. Gäbe es nicht all die neuen Moscheen - die allerdings auch alle mehr oder weniger gleich aussehen - dann könnte man sagen: Das Land ist in Planquadrate eingeteilt worden und sind so viele Häuser drauf gebaut worden, wie Platz war. Einen Architekten spart man sich und nimmt statt dessen den tausendfach bewährten Standard-Entwurf. Eine billige Kopie europäisch-nordamerikanischer Architektur, auf die dann die türkische Fahne gesetzt wird.

Sardes und Laodicea - Türkei (8)

Auf dem Besichtigungsprogramm: Sardes und Laodicea. Sardes? Laodicea? Nie gehört. Irgendwelche griechisch-römisch-byzantinische Städtetrümmerhaufen. Seitdem ich 1977 nach frisch bestandenem Examen mit einem frisch gekauften Post-VW-Bus eine große Italien-Tour gemacht habe, hält sich meine Begeisterung für antike Schutt-und-Trümmer-Stätten in Grenzen. Vor allem für die, die von fantasiebegabten Archäologen sehr zur Freude der örtlichen Touristenbehörden fantasievoll rekonstruiert worden sind: Disneyland, Abteilung Altertum. Sardes hat mich positiv überrascht. Ein schon ein wenig frühlinghaftes Tal, abseits, kaum ein Hinweisschild, fast keine Rekonstruktionen. Mauern und Säulen, einfach so. Würde eine Schafherde durch Sardes laufen, eine Kuh an einer Säule angebunden sein, mich würde es nicht wundern. Laodicea, ob auf einem Berg gelegen, ähnlich. Wie sorgfältig bearbeitet diese Säulen und Kapitelle sind! Welche Ruhe hier herrscht. Edel Einfalt und stille Größe. Oh je, geht es nicht...

Istanbul (6) - Raus aus Istanbul

In der Morgendämmerung - unsere Reisegruppe hatte schließlich noch fast 800 km, die Überquerung der Dardanellen mit der Fähre und die Besichtigung von Troja vor sich - haben wir Istanbul verlassen. Ziemlich langsam, denn Istanbul zieht sich endlos hin. Fast 15 Millionen Menschen leben in Istanbul, die viertgrößten Stadt der Welt! Und bald wird Istanbul dank Erdogan den größten Flughafen der Welt besitzen! Sechsmal so groß wie der Berliner "Groß"-Flughafen, verkündet der Reiseführer mit einem Stolz, den ich nicht nachvollziehen kann. Die deutschen Reisenden im Bus diskutieren derweil, ob all die Hochhaussiedlungen, die da gerade neu erstellt worden sind oder noch im Bau sind, überhaupt gebraucht werden oder ob die Türken dabei sind, den gleichen Fehler zu wiederholen wie etwa die Spanier. Dem ist aber nicht so. In der Türkei gründen momentan die geburtenstarken Jahrgänge um 1980 Familien. Damals wurden pro Frau durchschnittlich 5 Kinder geboren, die nun alle ihre eigene Wohnu...

Bald geht die Segelsaison wieder los!

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Bettie Page 1954