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Sankt Florian guckt weg

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Das Haus brennt ab. Schrecklich, schlimm entsetzlich. Einerseits. Anderseits aber. Ich will natürlich nicht dabei sein. Nein, weit weg, am besten irgendwo, wo man auch per Handy nicht zu erreichen ist. Und dann, bei der Rückkehr: Alles abgebrannt. Natürlich gibt es Ärger mit den Versicherungen. Hausrat- und Feuerversicherung. Die werden nachforschen. Grobe Fahrlässigkeit? Gar Brandstiftung durch den Eigentümer oder im Auftrag des Eigentümers? Nix. die werden nichts finden. Ich bin doch nicht blöd. Eine Zeit lang werden wir im Hotel schlafen müssen. Bin mal gespannt, wie viele Sterne die Versicherung uns zugesteht. Aber Hauptsache, die Versicherung zahlt. Sie zahlt ja auch den Rest. Alle Tapeten, Farben. Die ganze untere Etage und der Flur hätten es sowieso nötig gehabt. Das macht jetzt eine Fachfirma. die Elektrik wird erneuert. Und während die Firmen für uns arbeiten, sitzen wir im Hotel und studieren Möbelprospekte. Dann geht das große Shoppen los. Alles neu. Kleidung und Küchenge...

Der gar nicht so heilige Martin von Horrem

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Der Heilige Martin von Tours hat, so erzählt es die Legende, einem am Wege sitzenden frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels abgegeben. In Tours, davon konnte ich mich selbst überzeugen, kann es kalt sein. Als ich vor zwei Jahren im Februar dort gewesen bin, lag Schnee. Nur ein Zentimeter, aber dazu pfiff ein kalter Wind. In Horrem lag gestern früh kein Schnee, aber immerhin war der Garten etwas Reif bedeckt. Und als ich mit zwei Säcken das Haus verließ, war der Reif noch nicht getaut. Einer der beiden Säcke war blau, groß und schwer. Bei dem anderen handelte es sich lediglich um eine Einkaufstüte vom Mantelhaus Goertz. Beide Säcke gefüllt mit Altkleidern, z. T. Sachen, die unsere Haushaltshilfe zurückgelassen hatte. In den blauen Sack hatte ich kurz entschlossen noch meine Nike-Winterjacke gestopft. Normalerweise landen meine Sachen nicht so schnell im Container, aber diese Jacke, die ich selbst noch zu DM-Zeiten im Second-Hand-Laden gekauft und in den letzten beiden Jahren all...

Abschließende Bemerkungen zum Kamm-Problem

Man könnte auf die Idee kommen - und natürlich bin ich schon oft auf die Idee gekommen - dass das schreiben so eines Blogs, den nur drei bis vier Leute lesen, völlig sinn- und zweckfrei ist. Man könnte. Aber jetzt habe ich einen Gegenbeweis, nämlich einen Kamm. Weil und nur weil ich nämlich in bisher zwei Blogeinträgen mein Problem, einen adäquaten Kamm zu beschaffen, geschildert habe, habe ich einen Kamm geschenkt bekommen, einen genau meinen Vorstellungen entsprechenden Kamm. Und wenn ich diesen Kamm jetzt nicht verliere, dann ist die Kammgeschichte hiermit abgeschlossen.

Hohes Niveau der TV-Nutzung

"Die TV-Nutzung blieb auf konstant hohem Niveau: Im Durchschnitt sah jeder Zuschauer ab drei Jahren 224 Minuten fern am Tag. 2010 lag der Wert bei 223 Minuten." - Oh my dear, 224 Minuten, das sind fast vier Stunden am Tag. Und dass soll der Durchschnitt der ab Dreijährigen sein ---- Wann haben die Leute nur so viel Zeit für so was? Achtstundentag, Abendessen und dann noch 4 - 5 Stunden Fernsehen? Den Teil der Welt verstehe ich nicht.

Vorsorgliche Ermahnung

Morgen kommt der Weihnachtsmann Wir fressen uns ein Bäuchlein an

Konspiratives Treffen

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Das Rätsel des Kleine-Hütten-Kultes

Überall scheinen die Kultstätten des sogenannten Kleine-Hütten-Kultes um das Jahr 2000 herum wie aus dem Boden gesprossen zu sein, bald schon hat es offensichtlich keine Stadt, kein Dorf mehr gegeben, dass diesem Kult nicht gehuldigt hat. Fest steht, dass der Höhepunkt der Feierlichkeiten irgendwann im Winter gelegen hat. Einzelne Zeugnisse stammen zwar auch aus anderen Jahreszeiten, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig in der Winterzeit, nur im Winter haben sich die Merkmale rein ausgeprägt. Die Forscher sind sich einig, dass ein starke Priester-Kaste hinter dem Kult gestanden haben muss. Wie sonst ist es zu erklären, dass alle diese temporären Kultstätten fast genau gleich ausgesehen haben?  Sie bestanden allesamt aus kleinen hölzernen Buden, die in der sonstigen Jahreszeit abgebaut worden sein müssen. Die Funde der Archäologen belegen  eindeutig, dass in allen diesen Buden Gegenstände aufbewahrt worden sind. Möglich ist auch, dass diese Gegenstände dort verkauft worden sind...