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Jazz unter Denkmalschutz

Was muss man in New Orleans unbedingt gemacht haben? Man muss mit dem Schaufelraddampfer "Natchez" auf dem Mississippi rumgeplätschert sein. Haben wir gemacht. Vormittags, zusammen mit drei Schulklassen in Schuluniformen, die aber nicht weiter gestört haben. War nicht so aufregend die Bootsfahrt, aber auch nicht so anstrengend wie Stadtbesichtigung zu Fuß. Man konnte bequem auf der Bank sitzen und ab und zu ein Foto machen. Werd ich noch nachreichen, die Fotos, aber, ums direkt zu sagen, sie sind nicht so aufregend, unsereins kennt ja den Rhein zwischen Bonn und Köln ganz gut, und so völlig anders schauen die Raffinerien und Hafenanlagen am schönen Rhein auch nicht aus, die Kölner Kirchen - alle - sind der New Orleanser Kathedrale allemal vorzuziehen. Zu Essen gab es nachher Burritos, ich bin von meinem nicht satt geworden, aber das ist auch nicht so wichtig, später gab es ja noch ein großes Stück Pizza. Da waren wir wieder im Franzosen-Viertel und haben wieder ab und zu den ...

Roter Gockel

New Orelans - da geht man ins French Quarter, was nun mal Franzsoenviertel heißt, weil die AMis meinen, irgendwie so muss es auch bei den Franzosen uassehen, oder jedenfalls früher mal ausgesehen haben, jedenfalls irgendwie europäisch ist es hier. Steht in jedem Prospekt, kommt unsereinem als Europäer aber merkwürdig vor. Das Viertel neben dem French Quarter, in dem unser angenehmes Hotel steht und die anderen Hotels auch alle, ist tatsächlich ein wenig europäisch. Weil hier auch die Banken ihre Türme hingesetzt haben, zwischen denen sich die 15 Stockwerke unseres "La Quinta Hotels" geradezu klein ausmachen, sieht es aus wie in Frankfurt im Bankenviertel. Aber lassen wir das, ist ja auch nicht wahr, denn in Frankfurt gibt es nicht so viele abbruchreife ehemalige Industrie-Hallen, von denen einige als Lofts mit Galerien gefüllt worden sind, was ja seit längerem trendy ist. Leide, soweit wir das durch die Fensterscheiben sehen konnten, denn wir waren so früh unterwegs, dass die...

Vergessene Küste

Allmählich kommt der Sunshine State. Schon damit, dass in Alabama die Sonne aufgegangen ist, wir waren schon auf, weil Jetlag-Frühaufsteher. Nach einer Meile waren wir zurück in Georgie, wo es war wie vorher. Wir fuhren durch Wald. Und Baumwollfelder, die gar nicht groß waren, die Baumwollpflanzen auch nicht. Auf dem Highway so gut wie kein auto, auf dem großen 4-spurigen dann auch nicht. Wir haben dann mal angehalten und was Baumwolle gepflückt. Immer weiter Richtung Süden, immer die 27 nach Tallahassee, Florida. Da haben wir uns was verfahren, etwas kreuz- und quermäßig, aber immer irgendsoein State Forest, bis wir fast am Alligator-Point angelangt waren. Alligatoren haben wir keine gesehen, haben ja auch nur zum Tanken angehalten. Ab und zu kam ein Verkehrsschild mit Bären drauf. Aha, hier muss es Bären geben. Das Tanken warübrigens auch nicht so einfach, denn erstens wussten wir nicht, was für eine Benzinsorte dieses Auto braucht. Stand nirgends, nach langem Blättern in der 300 Sei...

Im Bett liegend sehe ich

Dunkelmittelgraues tieffliegendes Gewolks, das es eilig hat, über Horrem hinweg zu fliegen. Aber es gibt zu viel davon.

Warmer Wind von hinten

Draußen macht sich der Herbst breit. Oder der Winter, fühlt sich jedenfalls so an, es nieselt und der Wind weht kalt. Bei mir weht von hinten ein allmählich zu warm werdender Wind vom Heizlüfter. Und während ich das schreibe, werden im Hintergrund gerade Fotos hochgeladen. Nichts neues sozusagen.

Segeln macht Spass

Segeln macht Spass, aber das Ende der Segelsaison nicht. Denn dann muss das Boot auf den Hänger verladen werden. Schon schlecht, denn dazu braucht man eine Firma mit Kran und vorher muss man den Mast umlegen und alles Mögliche abbauen am Boot. Noch schlechter: Wenn am - natürlich wochenlang vorher auszumachenden - Krantermin der erste Tag seit langem mit bedecktem Himmel, böigem Wind und aufkommendem Nieselregen ist. Dann liegt das Boot gut auf dem Anhänger, leider ist das Unterwasserschiff in der langen Zeit im Wasser ordentlich dreckig geworden, Dreck, der nicht einfach so abgeht, sondern mit Reinigungsmilch mühsam entfernt werden muss. Das Unterwasserschiff ist übrigens weiß - das sieht prima aus, macht die Sache aber nicht einfacher. Dann muss einer mit dem Fahrrad zurück zum Segelclub fahren, das Fahrrad ins Auto verfrachten und mit dem Auto zum Kran fahren. Was eine schöne Radeltour sein könnte, wenn nicht das Wetter und die Steigungen wären. Dann muss alles fein festgebunden wer...

Ökonomie der Glatze

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Jeder Sparefroh kann sich über eine Glatze freuen, ökonomisch betrachtet gilt die Regel: Je weniger Haare, desto besser. Dummerweise macht die Natur - warum eigentlich? - ihre Sache meist nicht gründlich und es bleiben ein Paar Haare zurück, vom Frisör "Kranz" genannt. Deshalb müssen auch die meisten Glatzenträger zum Frisör, wie ich heute. Aber erstens kostet das "Kranzschneiden" nur erfreuliche 6,00 Euro, zweitens ist der Vorgang in erfreulichen 5 Minuten beendet, ohne Beschneidung der Augenbrauen. Bei nur 4 nötigen Frisörbesuchen im Jahr beläuft sich also der Gesamtaufwand für Haarpflege auf 25 Euro. Der Gesamtaufwand, denn sonstige Haarpflegemittel sind nicht nötig. Haarwaschmittel kann der Glatzenträger durch heißes Wasser ersetzen, Schuppen scheinen sich auch nur da zu bilden, wo es noch Haare gibt. Sind die Rest-Haare tatsächlich einmal schmutzig, hilft ein Hauch der Duschprodukte, die immer in Hotels herumstehen. Zwei Fläschchen reichen garantiert bis zum ...