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Auf dem Wasser

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Das Boot liegt im Wasser. Sieht aus wie voriges Jahr: Dasselbe Boot, derselbe Liegeplatz, dasselbe Wetter. Aber nur gestern und heute: Guter Wind, gestern sogar zeitweise zu stark, 20 Grad oder mehr, aber wegen Wind musste man doch Ölhose und Jacke anziehen. Feiner Saison-Auftakt. Und hier: Hui, das sieht aber schnittig aus! Das Weitwinkelobjektiv macht's!

Baustellen-Fortschritt

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Seit dem letzten Baustellenbericht  ist es ein wenig weiter gegangen. Die neue Gartenfront ist drin, wenn auch noch nicht fertig: (... der Fotograf ist auch zu sehen ...) Da hat die polnische Fenstertruppe geschuftet und sich mit Massen an Kaffee und Keksen bei Laune gehalten. Wir haben an einer anderen Stelle geschwitzt - ist ja heute auch 25 Grad warm: Der Balken ist drin! Endlich, denn das Balken-Thema beschäftigt uns ja schon eine Weile. 12 x 12 cm, Leimbinder, 3,60 m lang. Das war schon mal das erste Problem: Wie lang muss der Balken sein, damit er auf beiden Seiten ein wenig in die Wand hineinragt? Nach langem Überlegen habe ich 3,55 m plus 5 cm Reserve gekauft. Das zweite Problem: Wie das Ding vom Bauhaus nach Hause transportieren? Lösung: Mit dem Bootsanhänger. Darf man zwar nicht, weil die Zulassung nur für Boot gilt, technisch aber einwandfrei. Der Balken war zum Glück nicht so schwer wie befürchtet, also konnten wir ihn zu zweit da oben hin bugsieren. M...

Alles sagen es

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Alles sagen es, da muss ich es auch mal sagen: Es ist ein Scheiß-Wetter! 11 Grad!

Kunst Köln

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Heut waren wir auf der Art Cologne. Zuerst haben wir sie gar nicht gefunden, denn da wir kölnmäßig nicht auf dem Laufenden sind und gerade über Günter Wallraffs Tätigkeit für die Stasi diskutiert haben, sind wir bei RTL gelandet, wo aber von Kunst nichts zu sehen war. In der richtigen Halle war dann jede Menge Kunst. Leider auch jede Menge Leute, sagen wir: drei Leute auf ein Bild. Und viel schlechte Luft, besonders in der Halle, wo die "Neuen" sind. Haben wir uns angeguckt, so weit die Augen reichten. Dann sind wir noch über die Brücke zum Hauptbahnhof gegangen. Da waren auch viele Menschen. Der Zug hatte Verspätung und war voll besetzt. In Horrem ging gerade ein Schauer nieder, mir taten vom vielen Latschen die Füße weh. Was tut man nicht alles für die Kunst.

Tischkultur

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Er suchte in dem ganzen Gruscht vergeblich nach dem Schwarzbrotknust

Noch ein Durchbruch

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Diesmal kein richtiger Durchbruch, aber es sieht so aus. Tatsächlich war an der Stelle eine Tür, nicht immer, wie ich gemerkt habe, als ich Tür und Zarge mit großem Vergnügen und dickem Hammer rausgehauen habe. Die Tür muss irgendwann um 1970 eingebaut worden sein. Dann habe ich noch die Deckenverkleidung runtergerissen, da hat sich der Geruch schon geändert, woran man sehen konnte, dass diese tatsächlich schon bei der Erbauung des Hauses 1933 angebracht worden ist. In dem Hohlraum zwischen Deckenverkleidung und Treppenabsatz hätte man allerlei verstecken können. Haben die Vorbesitzer leider nicht, der Raum war leer, nicht mal Mäusedreck oder so was.

Fußleisten-Entsorgung

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Im Wohnzimmer unten waren noch die alten Fußleisten. vielleicht nicht ganz so alt wie das Haus, aber 50 Jahre dürften die auf dem Buckel haben. Mit Mühe, Not, Hammer und Meißel habe ich sie heute morgen rausgebrochen und rausgerissen. War auch ein Problem, aber jetzt kommt das eigentliche Problem: Wohin mit den alten Fußleisten? Für schätzungsweise 95%, wenn nicht 99% der Weltbevölkerung wäre das kein Problem. Über 60% wären wahrscheinlich heilfroh, so schöne Leisten zu haben, und würden sie wieder verwenden. Ungefähr genau so viele wären froh, so schönes trockenes Brennholz zu haben, und würden sie im Herd verfeuern. Der Rest der Menschheit würde die Dinger einfach auf den Müll werfen. Nicht so die Deutschen. Verbrennen im Herd geht schon mal gar nicht, weil die Leisten lackiert sind. So was ist nach der Bundesimmissionsschutzverordnung streng verboten, kann man hier nachlesen. Wiederverwenden will bei uns dergleichen niemand, Slumbewohner gibt es nicht, alle anderen kaufen s...